16.04.20, 21:05-22:00  DLF
Jazzfacts
Das universale Saxophon
Jazzmusiker und klassische Saxophon-Quartette

 Im Jazz ist das reine Saxophon-Ensemble seit den Tagen des World Saxophone Quartet (1977) oder der Kölner Saxophon Mafia (1981) ein etabliertes Genre.
Ein vergleichsweise neuer Trend zeigt sich in dem Brückenschlag von Jazzmusikern mit Saxophon Ensembles aus der „Klassik“.
Jüngst der Kölner Trompeter Frederik Köster mit dem Sirocco Saxophone Quartet, zuvor der Schweizer Stimm-Akrobat Andreas Schaerer mit dem Arte Quartett, der britische Pianist Gwilym Simcock, der mit dem Delta Saxophone Quartet Helden des Art Rock (King Crimson) interpretiert. Sowie die Krönung: Steffen Schorn und Roger Hanschel von der Kölner Saxophon Mafia schreiben für und spielen mit dem klassischen Saxophon Quartett schlechthin, dem seit 50 Jahren bestehenden Raschér Saxophone Quartet.
In deren „Music for six Saxophones“ kulminiert das Beste aus beiden Welten:
Präzision und Klangkultur der Klassik, Improvisationskunst aus dem Jazz